OAG ist Kulturverein, zugleich Gemeinschaft, Werkstatt und Studio. Der Verein versteht sich als offener Raum für künstlerische Praxis und interdisziplinären Austausch. Aktiv in vielfältigen Bereichen wie Malerei, Fotografie, Film, Musik, Architektur und Literatur.
Ein junger Kulturverein in Graz mit Mitgliedern aus Österreich, Italien, Bosnien und Herzegowina, Ungarn, Kosovo und Kroatien.
OAG bewegt sich. OAG ist ein Schwarm, ein Hybrid. Dazwischen die bindende Masse aus gemeinsamen Interessen, mit immer wieder neuen Schnittmengen und Menschen. Ein entspanntes Dazwischen. Dort entstehen Anregungen, Aufregungen, gemeinsame Ideen, geteilte Autorenschaft, neue Verbindungen zwischen Fotografie, Literatur, Musik, Diskussion, Ausstellung und Arbeitsraum.
Wir versuchen aus dem Schatten der verstaubten Kunstpräsentation herauszutreten, dabei immer offen zu bleiben, neue Herausforderungen für uns zu suchen, diese anzunehmen und damit einer stetigen Weiterentwicklung niederschwellig Platz zu bieten. Dies ist uns bisher an vielen Stellen mit unserem Atelier und unserem Verein gut gelungen.
Mit der Verortung und einer weiteren Konkretisierung des Vereins im Kunst- und Kulturbetrieb, gilt es, die erarbeiteten Strukturen und Netzwerke zu vertiefen und den Austausch mit interessierten Personen und Kollaborationspartner:innen zu fördern.
"OAG macht Platz" ist eine Ausstellungsreihe, die Künstler:innen einen offenen Raum für kreative Experimente bietet, in dem sie die Räumlichkeiten aktiv bespielen und gestalten können.
Adnan Babahmetović, Carlotta Bonura, Raffael Jessner, Sarah Lang, Igor Kolonić, Lorenz Häusler, Anna Major, Raphaela Nadja Miklauc, Klara Schmidt, Petrit Vejseli und Johann Zuschnegg
Ehemalige Mitglieder:
Anna Luka, Adna Babahmetović, Ajna Babahmetović, Louise Jäger, Julia Lacina, Lena Prehal, Katharina Sieghartsleitner, Gabriel Schmidt, Klara Schmidt, Philipp Strohmaier und Harald Wawrzyniak.
OAG UPCOMING
OAG liest
11.4. 19h
Mario Schemmerl, geboren 1987 in Graz, erlernte zunächst einen handwerklichen Beruf und arbeitet seit 16 Jahren in der Pflege. Seit 2021 schreibt er und veröffentlichte in verschiedenen Zeitschriften; er war Finalist beim 31. open mike. Für seinen Debütroman erhielt er mehrere Stipendien und Förderpreise; 2025 war er Stadtschreiber in Schwaz.
Wolfgang Fortmüller, geboren 1996 in Graz, studierte Chemie und Materialwissenschaften in Graz. Seine Texte erschienen unter anderem im Schredder Literaturzine, im Mosaik sowie im Jahrbuch Österreichischer Lyrik. 2023 stand er auf der Shortlist des Deutschen Kurzgeschichtenwettbewerbs; für sein Romanprojekt Kinlochleven erhielt er das Startstipendium für Literatur des österreichischen Kulturministeriums.
Die Lesung wird musikalisch begleitet.
TRAFIKA
30.4. 16h
Die nächste Trafika-Ausgabe am 30. April – gemeinsam mit Forum Klub (Forum Stadtpark). Ab 16 Uhr in der Trafika im OAG, ab 22 Uhr weiter im Forum Stadtpark.
Lineup: makcimillian (Kyiv), Alice (Wien), Pipo Renault, Milès Borghese.
Eintritt Trafika frei, Forum 8€ (VVK) / 10€ (AK).
Artwork: Stevie Whisper.
OAG GEMACHTES
OAG macht Platz: Petrichor
Ausstellung der Ortweinstipendiat:innen des Landes Steiermark 2025.
Die als Petrichor bezeichnete Geruchswahrnehmung entsteht, wenn nach längerer Trockenheit erste Regentropfen auf poröse Oberflächen wie Erde, Gestein oder Asphalt treffen. In dieser Ausstellung dient der Begriff zum einen als Leitmotiv für das Experiment mit und an Materialbeschaffenheiten, zum anderen als Sinnbild für Übergänge und Transformationsprozesse, Zwischenräume und zeitlich flüchtige Zustände. Die künstlerischen Positionen von Nina Gruber, Maya Herz, Katharina Rohrer und Michaela Wolfgruber greifen diese Aspekte inhaltlich wie formal facettenreich auf.
Die Auswahl und Begleitung der Künstler:innen erfolgte durch die Grazer Filmemacherin Katharina Pichler.
OAG macht Platz: RESTE DELUXE
Was bleibt, wenn alles schon geschehen ist?
Reste wurden gesammelt, Erinnerungen berührt, Vergangenes neu betrachtet.
Zwischen Alltag und Anderswelt entstanden fragile Verbindungen –
aus dem Alten wuchs Neues, aus Fragmenten formte sich Bedeutung.
Mona Ranz und Viktoria Dürr vereinten malerische und bildhauerische Spuren
zu einer leisen, doch kraftvollen Erzählung über das Weitergehen.
Absteirern
September 2025
Zum ersten Mal fand das Absteirern in den Räumlichkeiten des OAG statt – als Gegenveranstaltung zum Aufsteirern. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was ist Tradition und Brauchtum für dich?
Es wurden Lebkuchenherzen bemalt, der Grrrls Chor trat auf, und mit DJ Ausklang wurde weitergefeiert.
TRAFIKA
Juli 2025
TRAFIKA ist eine neue Clubreihe, die im ehemaligen Trafik-Raum des OAG ihre Präsenz entfaltet.
Sarah Lang: Borderline
Juni 2025
„Borderline" von Sarah Lang war eine Einladung, Grenzbereiche zwischen Innen und Außen, Klarheit und Chaos zu betreten. Ihre Werke entstanden aus Momenten, in denen das Alltägliche plötzlich Bedeutung gewann, und spiegelten eine rohe, vielschichtige Wahrnehmung der Realität. „Borderline" stand für den Zustand, in dem alles zugleich zu viel und voller Inspiration war.
Ausstellung: "Kaya: The Devil's Got New Boots"
Mai 2025
Die zweite Ausgabe der neuen Ausstellungsreihe „OAG macht Platz" zeigte die Einzelausstellung „The Devil's Got New Boots" von Denise Kaya. Die Ausstellung thematisierte das Verschwinden einer Jahreszeit, das Empfinden von Schwere und den erneuten Einzug des Sommers – eine Auseinandersetzung mit den leichten und den schweren Tagen.
Schattentheater: Break Up
April 2025
Mit "Break Up" brachte "The Magical Misery Tour" alias Lukas Maier gemeinsam mit einem vierköpfigen Schattentheater eine außergewöhnliche Performance auf die Bühne. In innovativer Weise verschmolzen Tanz und Musik zu einem einzigartigen visuellen und klanglichen Erlebnis, das die Räumlichkeiten des OAG auf besondere Weise erfüllte.
Ausstellung: Jesaja Trummer "Role Play"
März 2025
Role Play war die erste Einzelausstellung im Rahmen des Formats „OAG macht Platz" und zeigte Werke von Jesaja Aljoscha Trummer. Seine Malerei dehnt sich häufig über die Grenzen des Bildträgers hinaus in den Raum aus und bewegt sich zwischen unterschiedlichen Stilen und Inhalten. Die Arbeiten reflektieren die Bilderflut des Alltags, widersprüchliche Überzeugungen und gesellschaftliche Erwartungen. Regeln und Methoden entstehen dabei spontan und lösen sich ebenso schnell wieder auf – jeder neue Ansatz kann zur künstlerischen Strategie werden.
Ausstellung: Geistzeit
Juli 2024
Die Plakatausstellung "Geistzeit" des Grafikers Johann Zuschnegg zeigte einen vielschichtigen, oft bissigen Dialog zwischen Grafik und Gesellschaft. In unterschiedlichen Medien thematisierte der Künstler persönliche Wahrnehmungen ebenso wie politische und gesellschaftliche Zustände. Mit scharfem Blick und einer Prise Zynismus spiegelten seine Arbeiten den aktuellen Zeitgeist und warfen ein kritisches Licht auf unsere Gegenwart.
Präsentation: Have A Minute?
Juni 2024
Das Musiklabel Pumpkin Records hat seinen neuen Sampler "Have A Minute?" im OAG vorgestellt. Die Compilation versammelt 41 Beiträge von 41 verschiedenen Acts – jeder Track ist exakt eine Minute lang.
Ausstellung: Skin Deep
Juni 2023
Über die Dauer eines Monats waren in den Räumlichkeiten des Kulturvereins OAG Arbeiten der bildenden Künstlerin Theresa Obermayer zu sehen. Die Ausstellung wurde durch einen interdisziplinären Dialog mit Literatur und Film ergänzt, der spannende neue Perspektiven auf ihr Werk eröffnete.
Teilnahme: Kunstraum Steiermark 2022
Kulturverein OAG war 2022 Teil der Ausstellung Kunstraum Steiermark in der Neuen Galerie Graz. Die Ausstellung präsentierte Arbeiten steirischer Künstler:innen, die an den verschiedenen Atelierprogrammen und Auslandsstipendien des Kulturressorts des Landes Steiermark in den Jahren 2021/22 teilgenommen hatten. (OAG Kulturverein 2022: Adnan Babahmetović, Carlotta Bonura, Raffael Jessner, Igor Kolonic, Julia Lacina, Lena Prehal, Gabriel Schmidt, Katharina Sieghartsleitner und Harald Wawrzyniak)
Plakatausstellung: Loesje
2022
Die Plakatausstellung Loesje im OAG setzte ein stilles Zeichen inmitten der visuellen Reizüberflutung des städtischen Raums. Die Plakate verstehen sich als Selbstzweck – sie wollen nichts verkaufen, sondern einfach da sein.